…in uns selbst.

Und wo noch?

…in unseren Kindern!

Also heißt es dort ansetzen.

Als Institut für Weiterbildung und Bewusstwerdung setzen wir sowohl in Schulen, in Ausbildungen  als auch  bei Veranstaltungen an, die Inhalte der GWÖ zu transportieren. In innerbetrieblichen Abläufen versuchen wir so „gemeinwohlig“ wie nur möglich zu agieren. Vom Papierkauf bis zur Ernährung und hatten das Glück, schon viel davon umgesetzt zu haben.

Ich sehe die Gemeinwohlbilanz tatsächlich als zukünftiges „Überlebenskriterium“. Denn wäre ich jetzt ca. 16 Jahre alt und müsste all die Dummheit, Profitgier und Feigheit  in der Welt mitansehen, würde ich, sobald ich die Möglichkeit hätte, zum Schutze meines eigenen Überlebens Ausschließungskriterien für Unternehmen entwickeln und diese strengstens überwachen.

Die Zukunft unserer nächsten Wirtschaftsgeneration kann nur in diese Richtung gehen, denn sonst würde sie sich selbst in Frage stellen.

In der Wirtschaft bemerken wir einen Wechsel von einem „horizontalen“ zu einem „vertikalen Wachstum“. Das bedeutet, nicht „Mehr vom Gleichen“, sondern „Tiefe im Selben“. Allein die Themen Energie und Bildung bergen ein unendliches Potenzial an „vertikalem Wachstum“, das weg von bisherigem Monopolismus und Abhängigkeit hin zu einer Diversität an innovativen, individuellen Lösungen geht. Doch dazu ist eine radikale Innovation unseres Denkens notwendig.  Das „Wirtschaftswachstum“ verlagert sich zu einem „persönlichen Wachstum“ in uns selbst. Eine höhere Bewusstseinsqualität bewirkt die Veränderung am Markt. Die Kundenbeziehung wird eine engere und direktere, woraus mehr und mehr Verantwortung auf beiden Seiten erwachsen wird.

Es gibt unzählige Bereiche, in die unsere Wirtschaft hineinwachsen kann, ohne sich in der üblichen Wirtschaftswachstumsspirale weiter zu drehen.  Ich denke, es gibt genügend Studien und Argumentationen, die eine neue Umverteilung von Ressourcen und Zahlungsmittel rechtfertigen. Doch abgesehen von intellektuellen Analysen, sagt uns der gesunde Hausverstand, was richtig wäre.

Umso mehr bin ich fassungslos über die Ignoranz und Schönfärberei, die mir immer noch begegnet.  Aber in meiner Rolle u.a. als Coach und Therapeutin habe ich leider die Erfahrung machen müssen, dass es immer erst todernst werden muss, bevor Menschen etwas ändern.

Ich möchte nicht solange warten – ich möchte etwas tun. Und die Gemeinwohlbilanz ist derzeit ein geeignetes Mittel. Wir konnten schon viele Unternehmen durch unser Tun anstecken und begeistern und ich hoffe, es kommen mehr und mehr dazu, bis es ein selbstverständliches Unternehmenskriterium ist.

(veröffentlicht im Blog Postwachstum am 23. 12. 2011)

>>weiteres siehe auf unserem Gemeinwohlbericht unter www.zukunftskompetenzen.at

Über den Autor: la scala

Jg. 1965, 1 Sohn, 1 Tochter, Liebenfels / Kärnten und Wien. Synergiensuche von Selbst & Markt, Führung & Kunst, Philosophie & Trendforschung, Spiritualität & Wirtschaft. Berufsmosaik: Studium Grafik-Design & Werbewissenschaften; bis 2000 geschäftsführende Gesellschafterin einer Werbeagentur in Wien 19 mit 16 Mio. Umsatz und 12 Mitarbeitern. Kunden: CA-BA, Procter & Gamble, SCA, Rosenthal, Cincinnati Extrusion, Peithner KG etc. Ab 2000 vielfältige Ausbildungen in Coaching, Therapie und Gesundheit (4-jähriges Diplomstudium der Kunsttherapie; Stressmanagement, TCM-Diätetik, Systemisches Coaching, Mentaltrainings, Psychosomatik, Lebens- und Sozialberatung, Unternehmensberatung u.a.). Seit 7 Jahren als „Selfness & Business Coach“ tätig. Buchveröffentlichung "Die einfachen Wunder der Gesundheit - ein Selfness-Coaching". EU-Zertifizierung als Erwachsenenbildnerin (Andragogin). Gründung des Instituts für Zukunftskompetenzen. Derzeitiger Schwerpunkt in der Lehrkonzeption für aktuelle Themen und Ableitung von vermittelbaren Zukunftskompetenzen. Mehrere Publikationen, darunter Der Zukunftskompass®. 2015 bis 2019 auf Segelweltreise. 2020 Engagement in Gesellschafts- und Krisenthemen.

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