(veröffentlicht im BLOG Postwachstum am 23. 12.2011)

Die Gemeinwohlökonomie ist mehr und mehr ein ernstzunehmendes Thema. Wie wir dazu kamen? Lesen Sie hier:

Oft sind es seltsame Kettenreaktionen, wie Dinge zustande kommen. Bei einem Vortrag von Georg Sieböck, dem Weltenwanderer, nahm ich mir einen „brennstoff“ mit nach Hause, eine sehr kritische, gut gemachte Zeitschrift, die ich sofort abonnierte.

Darin entdeckte ich ein Foto von einem Mann, der 50 Vorschläge macht, die Welt zu verbessern und von einem Baum hing.
Äußerst sympathisch! Also nahm ich Kontakt auf, da ich gerade unseren ersten Lehrgang für Zukunftskompetenzen konzipierte und Kamingesprächspartner integrieren wollte, die wirklich was zu sagen haben. Christian Felber sagte zu.

Im Kamingespräch mit teils hartgesottenen Betriebswirtschaftlern ging es dann auch ziemlich heiß her… doch diese neue Denkweise faszinierte mich, gab sie doch konkrete Handlungsmöglichkeiten und einige Erklärungen zur Geldwirtschaft ab.

Nicht viel später erhielten wir die Nachricht, dass das Buch „Die Gemeinwohlökonomie“ erscheinen wird und – falls uns dieses Modell zusagt – wir hier zu den Erstunterzeichnern zählen würden.

Ich las mir das Modell durch und fand Gefallen daran – und was für ein Zufall! – wir hatten soeben einen Open Space Kongress „Zukunftskraft: Nachhaltigkeit“ veranstaltet, wo all diese Themen in einem gleichnamigen Buch zur Sprache kommen sollten. Wir interviewten C. Felber und unterzeichneten.

Nach Erscheinen des Buches holten wir Christian Felber zu einer Buchpräsentation nach Kärnten, die 120 Besucher anzog und propagierten das Thema, wo wir konnten.

Warum?

Weil ich Mutter bin! meine Kinder auch noch eine intakte Umwelt brauchen und ich als Unternehmerin (Selbst)Verantwortung trage! Das Klagen und Rufen nach einer besseren Politik und Wirtschaft bringt gar nichts, wenn der einzelne nichts dazu tut – und zwar ganz konkret in seinem eigenen Umfeld, mit eigenen Taten – tagtäglich.

Die folgende GW-Bilanzierung setzte ihre Seziermesser an, doch wir schlugen uns wacker in den wiederkehrenden Prüfungen und „Tiefenbohrungen“ des Auditors. Dachte ich, dass wir ohnehin schon „so gut“ unterwegs sind, gab es immer noch „Potenzial“! Dann war es dennoch geschafft, 637 Punkte!

…aber Potenzial gibt es noch genug 😉

 

Über den Autor: la scala

Jg. 1965, 1 Sohn, 1 Tochter, Liebenfels / Kärnten und Wien. Synergiensuche von Selbst & Markt, Führung & Kunst, Philosophie & Trendforschung, Spiritualität & Wirtschaft. Berufsmosaik: Studium Grafik-Design & Werbewissenschaften; bis 2000 geschäftsführende Gesellschafterin einer Werbeagentur in Wien 19 mit 16 Mio. Umsatz und 12 Mitarbeitern. Kunden: CA-BA, Procter & Gamble, SCA, Rosenthal, Cincinnati Extrusion, Peithner KG etc. Ab 2000 vielfältige Ausbildungen in Coaching, Therapie und Gesundheit (4-jähriges Diplomstudium der Kunsttherapie; Stressmanagement, TCM-Diätetik, Systemisches Coaching, Mentaltrainings, Psychosomatik, Lebens- und Sozialberatung, Unternehmensberatung u.a.). Seit 7 Jahren als „Selfness & Business Coach“ tätig. Buchveröffentlichung "Die einfachen Wunder der Gesundheit - ein Selfness-Coaching". EU-Zertifizierung als Erwachsenenbildnerin (Andragogin). Gründung des Instituts für Zukunftskompetenzen. Derzeitiger Schwerpunkt in der Lehrkonzeption für aktuelle Themen und Ableitung von vermittelbaren Zukunftskompetenzen. Mehrere Publikationen, darunter Der Zukunftskompass®. 2015 bis 2019 auf Segelweltreise. 2020 Engagement in Gesellschafts- und Krisenthemen.

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