… soeben lese ich diese Studie des Zukunftsinstitutes… und darin steht, dass man tunlichst nicht rauchen, trinken, ledig bleiben, ohne Abitur sein oder sich kränklich fühlen soll, angestellt sein und in einem Mehrpersonenhaushalt leben soll… denn jede Abweichung kostet Lebensjahre!

Eine Scheidung kostet einer Frau im Schnitt 3,1 Lebensjahre… Männern ganze 4 Jahre… allein lebende Frauen gewinnen jedoch 1,5 Jahre zurück…Männer verlieren ein weiteres halbes Jahr… Rauchen kostet Frauen gar 11,7 Lebensjahre… Männer „nur“ 9,6 Jahre. Arbeitslosigkeit kostet nicht nur den Job und das Selbstbewusstsein, sondern auch 5,4 Lebensjahre den Frauen und 6 Jahre den Männern… und eine Unzufriedenheit mit sich selbst und der eigenen Gesundheit kostet zwischen 11,2(Frauen) und 13,7(Männer) Lebensjahre!

Wenn ich das lese und weitergebe, frage ich mich: Gibt es einen höheren Einsatz als das eigene Leben? Vermutlich nicht. Und damit stelle ich Ihnen die Frage für den Monat November, der nicht nur die „Neun“ (Nove) sondern auch das „Neue“ (Novum) in seinem Namen trägt:

Wieviele Lebensjahre setzen Sie derzeit in Ihrem „Spiel des Lebens“?

Und ist der Einsatz gerechtfertigt? Oder darf etwas Neues in Ihr Leben kommen, das Ihnen Leben bringt statt kostet?

Im letzten Newsletter sprach ich von Toleranz, Mut, Spirit und Resilienz, die unsere Zukunft bestimmen werden. In diesem Newsletter möchte ich Sie auffordern, Ihr Leben auf Toleranz und Mut zu prüfen. Beides sind meiner Meinung nach „Lebensinfusionen“, die Neues initiieren: Toleranz gegenüber anderen und Mut, Eigenreflexion zu üben und die Schritte zu setzen, die Ihnen mehr Lebensjahre bringen.

Falls Sie wissen wollen, ob ich hier aus Erfahrung spreche… darf ich antworten: JA. Ich durfte in den letzten Wochen wieder beides üben. Toleranz gegenüber Entscheidungen anderer Menschen und den Mut zu einem Neuanfang. Auf diese Weise kostete es mich zwar 1,5 Jahre laut Studie, aber ich gewann gefühlte 20 Jahre dazu… wodurch? Durch De-Mut und … ja, Liebe. Das dürfte wohl eine der stärksten Lebensjahr-Auffüller sein… Liebe zu uns selbst, dem was wir tun, zur Familie und zu einem besonderen Menschen.

Lieben Sie derzeit wirklich? Und wenn ja, wen und was genau?

 

Ihre

Cornelia Scala-Hausmann
(Geschäftsführende Gesellschafterin, Institutsleiterin)

PS: Vielleicht lösen Sie das Rätsel der 1,5 Jahre 😉

Über den Autor: la scala

Jg. 1965, 1 Sohn, 1 Tochter, Liebenfels / Kärnten und Wien. Synergiensuche von Selbst & Markt, Führung & Kunst, Philosophie & Trendforschung, Spiritualität & Wirtschaft. Berufsmosaik: Studium Grafik-Design & Werbewissenschaften; bis 2000 geschäftsführende Gesellschafterin einer Werbeagentur in Wien 19 mit 16 Mio. Umsatz und 12 Mitarbeitern. Kunden: CA-BA, Procter & Gamble, SCA, Rosenthal, Cincinnati Extrusion, Peithner KG etc. Ab 2000 vielfältige Ausbildungen in Coaching, Therapie und Gesundheit (4-jähriges Diplomstudium der Kunsttherapie; Stressmanagement, TCM-Diätetik, Systemisches Coaching, Mentaltrainings, Psychosomatik, Lebens- und Sozialberatung, Unternehmensberatung u.a.). Seit 7 Jahren als „Selfness & Business Coach“ tätig. Buchveröffentlichung "Die einfachen Wunder der Gesundheit - ein Selfness-Coaching". EU-Zertifizierung als Erwachsenenbildnerin (Andragogin). Gründung des Instituts für Zukunftskompetenzen. Derzeitiger Schwerpunkt in der Lehrkonzeption für aktuelle Themen und Ableitung von vermittelbaren Zukunftskompetenzen. Mehrere Publikationen, darunter Der Zukunftskompass®. 2015 bis 2019 auf Segelweltreise. 2020 Engagement in Gesellschafts- und Krisenthemen.

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