Der Raum der Zukunft
(Artikel für „besser wohnen“ 01/2012)

… birgt neue Anforderungen. Der Angebots-Spagat der Raumspezialisten reicht von technologischen Innovationen bis zum naturnahen Selbstversorgertum. Tatsächlich ist es jedoch kein Spagat, sondern eine Synergie, die seitens des Kunden gefordert wird. Es werden neueste technische Entwicklungen gepaart mit ökologischen Naturmaterialien gesucht und wenn möglich, bitte auch noch mit dem Potenzial autark sein zu können.

Es ist nicht leicht für einen Brancheninternen diese Anforderungen zu erfüllen. Dazu kommt ein zunehmendes Kundenbewusstsein für Selbstbestimmung und Selbstausdruck. Man kauft nicht nur bewusster ein und geht bewusster mit der Umwelt um, man wohnt auch bewusster.

Arbeitsraum
Wohnen wird zum Kraftraum, zum Gesundheitsfaktor, zur Vorsorge. Und durch die neuen telekommunikativen Möglichkeiten auch mehr und mehr zum Arbeitsraum der Zukunft. Unsere Kunden werden Lebensunternehmer und dementsprechend müssen ihre Wohnlösungen aussehen. Passend zur Profession ist der Arbeitsplatz im Wohnhaus zu integrieren, Seminarräume sind keine Seltenheit mehr und Gemeinschaftspraxen erweitern sich auf Gemeinschaftswohnungen mit Arbeitsbereichen.

Gesundheitsraum
Der nächste große Wirtschaftszyklus wird dort erwartet, wo das größte Defizit zu verzeichnen ist – und das wird derzeit im Gesundheitsbereich gesehen. Jedoch bei weitem nicht nur im körperlichen Bereich! Laut Definition der WHO – der World Health Organisation sieht “Gesundheit” so aus:

  • Stabiles Selbstwertgefühl
  • Positives Verhältnis zum eigenen Körper
  • Freundschaft und soziale Beziehungen
  • Intakte Umwelt und Lebensraum
  • Sinnvolle Arbeit und gesunde Arbeitsbedingungen
  • Gesundheitswissen und Zugang zur Gesundheitsvorsorgen
  • Lebenswerte Gegenwart und die begründete Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft

Der Wohnraum ist als unsere äußerste „Haut“ ein wesentlicher, gesundheitlicher Faktor und Baubiologen “boomen” derzeit nicht von ungefähr.

Lebensraum
Doch bei allen Abschottungs-Tendenzen und Autarkie-Bestrebungen wird der Kampf um unsere Erde immer brisanter. Bewegungen, wie die Gemeinwohlökonomie von Christian Felber stoßen auf großes Interesse. Wer sich als Unternehmen ethisch gut positionieren will, setzt sich damit ernsthaft auseinander und lässt mehr und mehr Transparenz in Geschäftsgebarungen zu. In absehbarer Zeit wird die heutige Jugend, die Gesellschaft von morgen, derartige Auflagen als Überlebenskriterium sehen und aus eigenem Überlebenstrieb streng darauf achten, dass diese erfüllt warden, auch und vorallem im Wohnbereich.

Ideenraum
Zukunft wird oft in einem Atemzug mit Innovation genannt – nicht nur im Produktbereich! Vor allem im menschlichen Bereich bedarf es nun innovativer Vorgehensweisen, um die obgenannten Bedürfnisse der Kunden abzudecken und das auch auf adäquate Art und Weise zu kommunizieren.

Kommunikationsraum
Die Social Medias lösen Teilbereiche der Marktforschung ab und bieten direkten Kundenkontakt und Breitenwirkung. Auch hier ist ein Spagat erkennbar, der zur Synergie zusammenwachsen muss, so man für die nächste Kundengeneration fit sein will: die Synergie zwischen digitaler, virtueller Welt und persönlichen Berührungspunkten.

All diese Selbstverständlichkeiten kommen auf uns zu und fordern Entscheidungen, die nicht immer klar, geschweige den, einfach sind.
Das lebendige Unternehmen gewinnt seine Marktpräsenz aus obigen Faktoren. Doch der Weg ist ein “Jakobsweg”, der Prozesse der vollkommenen Erneuerung durchläuft. In Unternehmen ist es durchaus legitim und empfehlenswert, diese Prozesse sichtbar zu machen – und zwar nicht nur in Zahlen und Fakten, sondern in dem „Werkzeug“, das den Betrieb am Leben hält: dem Menschen.

Daher empfehlen wir jedem Unternehmer, jeder Unternehmerin, der/die den eigenen unternehmerischen Überlebensfaktor um ein Vielfaches steigern will, sich mit einem entsprechendem Verfahren, einfach aber konsequent, immer wieder „am eigenen rechten Weg“ auszurichten – und so seinen ZukunftsTraum zu leben.

Institut für Zukunftskompetenzen
Cornelia Scala-Hausmann, DDipl.
Geschäftsführende Gesellschafterin, Beratung für Zukunftskompetenzen

Angebote:
• Zukunftskompetenz-Check-up – wie Sie Blei in Gold verwandeln
• Ausbildung zum Counselor für Zukunftskompetenzen


Besser Wohnen Verlagsges.m.b.H.
Stelzhamergasse 4/9
A-1030 Wien
www.besser-wohnen.co.at

Über den Autor: la scala

Jg. 1965, 1 Sohn, 1 Tochter, Liebenfels / Kärnten und Wien. Synergiensuche von Selbst & Markt, Führung & Kunst, Philosophie & Trendforschung, Spiritualität & Wirtschaft. Berufsmosaik: Studium Grafik-Design & Werbewissenschaften; bis 2000 geschäftsführende Gesellschafterin einer Werbeagentur in Wien 19 mit 16 Mio. Umsatz und 12 Mitarbeitern. Kunden: CA-BA, Procter & Gamble, SCA, Rosenthal, Cincinnati Extrusion, Peithner KG etc. Ab 2000 vielfältige Ausbildungen in Coaching, Therapie und Gesundheit (4-jähriges Diplomstudium der Kunsttherapie; Stressmanagement, TCM-Diätetik, Systemisches Coaching, Mentaltrainings, Psychosomatik, Lebens- und Sozialberatung, Unternehmensberatung u.a.). Seit 7 Jahren als „Selfness & Business Coach“ tätig. Buchveröffentlichung "Die einfachen Wunder der Gesundheit - ein Selfness-Coaching". EU-Zertifizierung als Erwachsenenbildnerin (Andragogin). Gründung des Instituts für Zukunftskompetenzen. Derzeitiger Schwerpunkt in der Lehrkonzeption für aktuelle Themen und Ableitung von vermittelbaren Zukunftskompetenzen. Mehrere Publikationen, darunter Der Zukunftskompass®. 2015 bis 2019 auf Segelweltreise. 2020 Engagement in Gesellschafts- und Krisenthemen.

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