(eine filmische Betrachtung) 

Mittlerweile beschleicht mich eine seltsame Sehnsucht, wenn ich Filme ansehe, wo sich Menschen in Pubs treffen und ihre Probleme auf menschliche Art und Weise austauschen.

Als Gegenpol schaue ich auch in Serien rein, wie „Upload“ oder „Altered Carbon“… satirische wie dystopische Perspektiven einer transhumanen Zukunft.
Profunde Bücher noch freier Autoren gaben mir Einblicke in die Politik der letzten 100 Jahre, die mich einiges klarer sehen lassen.
(Empfehlungen siehe unten)

„Erst gestalten wir unsere Werkzeuge, dann gestalten sie uns“ (John Culkin)

Und letztendlich frage ich mich bei all den nicht gerade neuen Versuchen, eine „neue Wirtschaft“ zu kreieren, ob hier einfach blind nach vorne innoviert wird oder ob man die Ursache des Symptoms „Corona“ analysiert. Diese Frage bringt uns zu anderen Recherchen und Sichtweisen als es uns ein Mainstream vorgibt. Und wie bei einer Krankheit ist es unsere Wahl, die Ursache oder nur das Symptom zu beseitigen. Oder vielleicht sogar das Symptom für fragliche Zwecke zu nützen.

„Wir leben in einer Zeit, wo Ehrlichkeit als Schwäche zählt und die Lügner auf Händen getragen werden…“ (Albert Einstein)

Historisch wird eine Abfolge sichtbar, die wir mehrere Male verabsäumt haben, zu korrigieren und die daher immer akuter wurde, bis wir schließlich in der Eskalation standen. Jetzt gibt es 2 Wege in unsere Zukunft. Und hier werden wir nun tatsächlich alle zu Neos im Film Matrix in der Wahl der roten oder blauen Pille. 

Die blaue ermöglicht uns ein Leben ohne Entscheidungen, für alles wird gesorgt. Wir brauchen uns um nichts kümmern, nur den Anweisungen Folge leisten. Unsere Daten werden kontrolliert und unser Leben damit gesteuert. Wir brauchen nichts mehr entscheiden und leben in einer virtuellen Welt, die sicher scheint… jedoch keinerlei Entscheidungsfreiheit zulässt. Eine technologische Intelligenz nimmt uns alle Sorgen ab und somit ist der Mensch nur noch mit ihr gemeinsam lebensfähig.

„Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft. Auf der Welt wird es nur noch eine Generation aus Idioten geben.“ (Albert Einstein)

Und die rote? Sie weist uns den Weg in eine eigene Freiheit mit allen Risiken, aber auch allen Möglichkeiten. Wir dürfen lernen, uns entwickeln und experimentieren. Wir können als Menschen das Leben feiern und individuelle Lösungen kreieren. Wir entwickeln hohe Resilienz und verlieren so unsere Angst vor Ungewissem. Wir erklimmen die nächste Stufe der Evolution und kontrollieren die Technologie als Ergänzung zu unseren Entscheidungen, das Lebendige jedoch ständig im Fokus.

„Jeder Fortschritt, der nicht menschlich ist, ist kein Fortschritt.“ 
(Antonio Gala)

Welche Welt lebenswert ist, mag im Weltbild des Betrachters liegen. Während der eine im Menschen eine mechanische Maschine sieht, die durch KI unsterblich werden kann, erlebt sich der andere als ein organisches, spirituelles Wesen, das seine eigene mentale Stärke entwickelt.  

Wer von beiden mehr Freiheit besitzt, beantwortet sich von selbst. Wer mächtiger ist, entscheidet sich auch mit den Fähigkeiten des Individuums. Eventuell würden wir unsere Gehirnkapazitäten nunendlich zu nutzen beginnen anstatt sie mit einer KI zu verbinden. Möglicherweise sitzt aber bei so manchen die Angst vor Freiheit so tief, dass er die Kontrolle und Abhängigkeit vorzieht.

„Die Fähigkeit zu beobachten ohne zu werten ist die höchste Form von Intelligenz.“ (Krishnamurti)

Wo ich gerne wäre?

Ich denke, wer meine Bücher kennt, weiß es. 

Daher geht es nachfolgend um die letzte der 12 Zukunftskompetenzen im Zukunftskompass®: Die Freiheitskompetenz

Und 2021 werde ich Ihnen neue Gesellschaftsimpulse vorstellen, die in eine gute Zukunft für Mensch, Wirtschaft und Politik führen könnten!

2012 war eines. 2021 stellt wohl so manches auf den Kopf!

Also wundern wir uns nicht, sondern verändern wir einfach unsere Perspektive.

„Man kann nicht jeden Tag Gutes tun, aber immer sein Bestes.“ 
(Karl-Heinz Karius)

Damit wünsche ich Ihnen besinnliche Feiertage mit Ihren liebsten Menschen und einen guten Rutsch ins Neue!

Ihre

Cornelia Scala-Hausmann

Über den Autor: la scala

Jg. 1965, 1 Sohn, 1 Tochter, Liebenfels / Kärnten und Wien. Synergiensuche von Selbst & Markt, Führung & Kunst, Philosophie & Trendforschung, Spiritualität & Wirtschaft. Berufsmosaik: Studium Grafik-Design & Werbewissenschaften; bis 2000 geschäftsführende Gesellschafterin einer Werbeagentur in Wien 19 mit 16 Mio. Umsatz und 12 Mitarbeitern. Kunden: CA-BA, Procter & Gamble, SCA, Rosenthal, Cincinnati Extrusion, Peithner KG etc. Ab 2000 vielfältige Ausbildungen in Coaching, Therapie und Gesundheit (4-jähriges Diplomstudium der Kunsttherapie; Stressmanagement, TCM-Diätetik, Systemisches Coaching, Mentaltrainings, Psychosomatik, Lebens- und Sozialberatung, Unternehmensberatung u.a.). Seit 7 Jahren als „Selfness & Business Coach“ tätig. Buchveröffentlichung "Die einfachen Wunder der Gesundheit - ein Selfness-Coaching". EU-Zertifizierung als Erwachsenenbildnerin (Andragogin). Gründung des Instituts für Zukunftskompetenzen. Derzeitiger Schwerpunkt in der Lehrkonzeption für aktuelle Themen und Ableitung von vermittelbaren Zukunftskompetenzen. Mehrere Publikationen, darunter Der Zukunftskompass®. 2015 bis 2019 auf Segelweltreise. 2020 Engagement in Gesellschafts- und Krisenthemen.

2 Kommentare

  1. Liebe Cornelia,

    Du bringst die Situation klar und einfach verständlich auf den Punkt. Ich staune über die Zitate von Einstein. Das müsste doch die „Wissenschaftler“ aufwecken oder gar überzeugen.

    Auch Dir eine gute Weihnachtszeit

    Fiona

  2. Liebe Cornelia,

    liest sich gut, Dein Aufruf an unser Menschsein!
    Dank an Dich und feste Umarmung

    Deine Sabrina

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