… diskutieren Sie noch – oder fühlen Sie schon?

Seit einigen Jahren wird auf spannendste Weise erforscht, wie unser Fühlen unsere Entscheidungen und unsere sozialen Kompetenzen beeinflusst. Professor Singer, Direktorin des Max-Planck-Instituts, Abteilung Soziale Neurowissenschaft, gab vor kurzem ein ebook zum Thema „Mitgefühl lässt sich trainieren“ heraus. Die Forschungen wollen herausfinden, wie unser Gehirn wahrnimmt, was andere fühlen und denken. Das Erstaunliche daran ist aber der Beweis, dass man Mitgefühl erlernen und trainieren kann! Es ist also in einer gefühlskalten Umgebung noch nicht alles verloren! 😉

„Das Mitfühlen mit allen Geschöpfen ist es, was den Menschen erst wirklich zum Menschen macht.“
(Albert Schweitzer)

Es ist jedoch nicht für die Umwelt von Vorteil, Mitgefühl zu entwickeln, sondern vor allem für den Mitfühlenden selbst: „das Gehirn aktiviert Netzwerke, die mit positiven Gefühlen und Belohnung einhergehen und das trägt wesentlich zur Verbesserung der Gesundheit bei!“ (Singer – wissenschaftlich in den Studien erwiesen)

„Das Mitleid ist die wahre Quelle aller echten Gerechtigkeit und Menschenliebe.“
(Arthur Schopenhauer)

Es ist also anscheinend so, dass es uns selbst tatsächlich gut tut, wenn wir mit anderen mitfühlen können! Daraus ergibt sich aber, dass unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit damit zusammenhängen, ob es anderen auch tatsächlich gut geht!

… Das ist für mich eine interessante Entwicklung, die es wert ist, genauer überdacht zu werden. Denn – wenn wir uns mehr und mehr als „Weltbürger“ verstehen wollen oder müssen, würde diese Kompetenz tatsächlich ein wesentlicher Faktor sein, um adäquat mit der Umwelt umgehen zu können. Und wenn es „erwiesenermaßen“ für die eigene Gesundheit relevant ist, würden viele Krisen weltweit zukünftig ein „No-Go“ werden.

„Freude an der Freude und Leid am Leid des Anderen, das sind die besten Führer der Menschen.“
(Albert Einstein)

Haben Sie also noch „gefühlsarme“ Kollegen oder Kolleginnen oder Chefs etc. um sich? – empfehlen Sie das Buch: „Mitgefühl – in Alltag und Forschung“ von Tania Singer & Matthias Bolz oder schicken Sie sie gleich zu einer wissenschaftsbasierten Mitgefühlsschulung!
Aber besonders wichtig wäre es wohl, am eigenen Gefühlsleben zu arbeiten…
mit gefühlvollen Grüßen,

 

Ihre

Cornelia Scala-Hausmann

Über den Autor: la scala

Jg. 1965, 1 Sohn, 1 Tochter, Liebenfels / Kärnten und Wien. Synergiensuche von Selbst & Markt, Führung & Kunst, Philosophie & Trendforschung, Spiritualität & Wirtschaft. Berufsmosaik: Studium Grafik-Design & Werbewissenschaften; bis 2000 geschäftsführende Gesellschafterin einer Werbeagentur in Wien 19 mit 16 Mio. Umsatz und 12 Mitarbeitern. Kunden: CA-BA, Procter & Gamble, SCA, Rosenthal, Cincinnati Extrusion, Peithner KG etc. Ab 2000 vielfältige Ausbildungen in Coaching, Therapie und Gesundheit (4-jähriges Diplomstudium der Kunsttherapie; Stressmanagement, TCM-Diätetik, Systemisches Coaching, Mentaltrainings, Psychosomatik, Lebens- und Sozialberatung, Unternehmensberatung u.a.). Seit 7 Jahren als „Selfness & Business Coach“ tätig. Buchveröffentlichung "Die einfachen Wunder der Gesundheit - ein Selfness-Coaching". EU-Zertifizierung als Erwachsenenbildnerin (Andragogin). Gründung des Instituts für Zukunftskompetenzen. Derzeitiger Schwerpunkt in der Lehrkonzeption für aktuelle Themen und Ableitung von vermittelbaren Zukunftskompetenzen. Mehrere Publikationen, darunter Der Zukunftskompass®. 2015 bis 2019 auf Segelweltreise. 2020 Engagement in Gesellschafts- und Krisenthemen.

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