Verantwortung und Lebendigkeit

Wir alle träumen davon, sehnen uns danach: Freiheit! Allein das Wort löst schon ein wunderbares Gefühl in uns aus. Wir sind heute so frei wie nie – heißt es. Doch genau das bereitet uns auch Probleme. Kaum haben wir uns von einer Abhängigkeit befreit, schlittern wir schon in die nächste. Derzeit bestimmt genau das unser Leben in allen Bereichen.

Sind Sie so frei?


Wir alle streben danach, doch die wenigsten wagen sich in diesen Bereich des Lebens vor. Denn das hat einige Konsequenzen. Ich spreche von einem Leben in größtmöglicher Freiheit. Und frage Sie: Möchten Sie vollkommen frei sein? Oder andersrum gefragt: Wo sind Sie nicht frei?

Vor einem Jahr hätte ich sicherlich andere Antworten erhalten als heute. Mehr und mehr beschäftigen wir uns mit der Frage, welchen Preis wir für unsere Freiheit zahlen wollen. Und damit sind wir am Punkt – Freiheit ist ein hohes Gut. Man bekommt es nicht geschenkt. Man muss darum kämpfen. Und meistens zunächst einmal mit sich selbst…

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)

Die eigene Freiheit finden. Keine leichte Aufgabe! Denn bei genauerer Betrachtung wird innere Freiheit auch unbequem werden – denken Sie nur an all die Abhängigkeiten, die wir liebgewonnen haben. Freiheit – die echte Freiheit – finden wir leider nur in uns selbst.

„Wenn man etwas unbedingt will, ist man nicht frei“, lautet eine buddhistische Weisheit. Das bedeutet: Frei ist, wer keine Wünsche mehr hat. Ist der Wunsch nach Freiheit nun per se ein Wunsch, der uns unfrei macht?

Was wäre, wenn ich Ihnen sagen würde, dass Sie bereits das Leben leben, das Ihnen entspricht? Dass Sie bereits alles haben, was Sie brauchen, um Ihr Leben frei leben zu können? Dass Sie nur glauben, dies oder jenes noch sein oder haben zu müssen? Dass Sie bereits jetzt frei sind, tun und lassen zu können, was Sie möchten? Und dass nur Sie selbst entscheiden können, ob Sie das auch tun?

Könnten Sie damit umgehen?

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(eine filmische Betrachtung) 

Mittlerweile beschleicht mich eine seltsame Sehnsucht, wenn ich Filme ansehe, wo sich Menschen in Pubs treffen und ihre Probleme auf menschliche Art und Weise austauschen.

Als Gegenpol schaue ich auch in Serien rein, wie „Upload“ oder „Altered Carbon“… satirische wie dystopische Perspektiven einer transhumanen Zukunft.
Profunde Bücher noch freier Autoren gaben mir Einblicke in die Politik der letzten 100 Jahre, die mich einiges klarer sehen lassen.
(Empfehlungen siehe unten)

„Erst gestalten wir unsere Werkzeuge, dann gestalten sie uns“ (John Culkin)

Und letztendlich frage ich mich bei all den nicht gerade neuen Versuchen, eine „neue Wirtschaft“ zu kreieren, ob hier einfach blind nach vorne innoviert wird oder ob man die Ursache des Symptoms „Corona“ analysiert. Diese Frage bringt uns zu anderen Recherchen und Sichtweisen als es uns ein Mainstream vorgibt. Und wie bei einer Krankheit ist es unsere Wahl, die Ursache oder nur das Symptom zu beseitigen. Oder vielleicht sogar das Symptom für fragliche Zwecke zu nützen.

„Wir leben in einer Zeit, wo Ehrlichkeit als Schwäche zählt und die Lügner auf Händen getragen werden…“ (Albert Einstein)

Historisch wird eine Abfolge sichtbar, die wir mehrere Male verabsäumt haben, zu korrigieren und die daher immer akuter wurde, bis wir schließlich in der Eskalation standen. Jetzt gibt es 2 Wege in unsere Zukunft. Und hier werden wir nun tatsächlich alle zu Neos im Film Matrix in der Wahl der roten oder blauen Pille. 

Die blaue ermöglicht uns ein Leben ohne Entscheidungen, für alles wird gesorgt. Wir brauchen uns um nichts kümmern, nur den Anweisungen Folge leisten. Unsere Daten werden kontrolliert und unser Leben damit gesteuert. Wir brauchen nichts mehr entscheiden und leben in einer virtuellen Welt, die sicher scheint… jedoch keinerlei Entscheidungsfreiheit zulässt. Eine technologische Intelligenz nimmt uns alle Sorgen ab und somit ist der Mensch nur noch mit ihr gemeinsam lebensfähig.

„Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft. Auf der Welt wird es nur noch eine Generation aus Idioten geben.“ (Albert Einstein)

Und die rote? Sie weist uns den Weg in eine eigene Freiheit mit allen Risiken, aber auch allen Möglichkeiten. Wir dürfen lernen, uns entwickeln und experimentieren. Wir können als Menschen das Leben feiern und individuelle Lösungen kreieren. Wir entwickeln hohe Resilienz und verlieren so unsere Angst vor Ungewissem. Wir erklimmen die nächste Stufe der Evolution und kontrollieren die Technologie als Ergänzung zu unseren Entscheidungen, das Lebendige jedoch ständig im Fokus.

„Jeder Fortschritt, der nicht menschlich ist, ist kein Fortschritt.“ 
(Antonio Gala)

Welche Welt lebenswert ist, mag im Weltbild des Betrachters liegen. Während der eine im Menschen eine mechanische Maschine sieht, die durch KI unsterblich werden kann, erlebt sich der andere als ein organisches, spirituelles Wesen, das seine eigene mentale Stärke entwickelt.  

Wer von beiden mehr Freiheit besitzt, beantwortet sich von selbst. Wer mächtiger ist, entscheidet sich auch mit den Fähigkeiten des Individuums. Eventuell würden wir unsere Gehirnkapazitäten nunendlich zu nutzen beginnen anstatt sie mit einer KI zu verbinden. Möglicherweise sitzt aber bei so manchen die Angst vor Freiheit so tief, dass er die Kontrolle und Abhängigkeit vorzieht.

„Die Fähigkeit zu beobachten ohne zu werten ist die höchste Form von Intelligenz.“ (Krishnamurti)

Wo ich gerne wäre?

Ich denke, wer meine Bücher kennt, weiß es. 

Daher geht es nachfolgend um die letzte der 12 Zukunftskompetenzen im Zukunftskompass®: Die Freiheitskompetenz

Und 2021 werde ich Ihnen neue Gesellschaftsimpulse vorstellen, die in eine gute Zukunft für Mensch, Wirtschaft und Politik führen könnten!

2012 war eines. 2021 stellt wohl so manches auf den Kopf!

Also wundern wir uns nicht, sondern verändern wir einfach unsere Perspektive.

„Man kann nicht jeden Tag Gutes tun, aber immer sein Bestes.“ 
(Karl-Heinz Karius)

Damit wünsche ich Ihnen besinnliche Feiertage mit Ihren liebsten Menschen und einen guten Rutsch ins Neue!

Ihre

Cornelia Scala-Hausmann

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